ES IST DEINE STADT

Waren (Müritz) wächst und schon lange fühlen sich  Menschen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands und der Welt von der Perle an der Müritz angezogen. Dabei ist Waren attraktiv für Touristen, hat eine starke Infastrucktur, eine vielfältige Kultur und eine überragende Gastfreundlichkeit. Auch die wirtschaftliche Entwicklung ist positiv. Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg der Warener SPD und ihrer Politik der vergangenen Jahre.

Gleichzeitig müssen wir aber auch feststellen, dass in unserer Stadt einiges in Schieflage geraten ist. Eine immer stärkere Politikverdrossenheit  findet statt: Viele Familien haben das Vertrauen in die Politik der Stadtvertreter verloren und glauben nicht mehr, dass sie den Problemen einer modernen Familie gewachsen sind. Der fehlende Dialog zwischen Einwohnern und Politik führt zu einer schleichenden Entsolidarisierung  unserer Stadt.
Als Reaktion auf diese Entwicklung wollen wir eine soziale Kehrtwende . Dabei ist der Kernpunkt für uns der Dialog miteinander und genau dieses Thema wollen wir in den Mittelpunkt unserer Politik rücken.

Deshalb stehen wir für ein koordiniertes Wachstum unserer Stadt, das stärker als bisher den kulturellen und sozialen Interessen der Menschen dienen muss. Wir wollen verantwortliche Investitionen, die nicht das alleinige Ziel der Gewinnmaximierung verfolgen. Wir wollen gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt ein Modell zum guten Leben und Wohnen entwerfen. Das ist mehr als Bauen und Standortentwicklung. Es ist Ausgangspunkt für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Fortschritt. Unser Ziel ist es, dass alle Wohnraum für alle Menschen lebenswert und bezahlbar sein müssen.

Moderne Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Teil dieses Konzepts. Alle Menschen in Waren (Müritz) müssen unsere Perle zukünftig mehr als bisher mitgestalten dürfen. Das schafft nicht nur Akzeptanz, sondern ist die beste Maßnahme gegen Politikverdrossenheit. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen wir mit den Menschen in Vereinen, Initiativen, Trägern und Gewerkschaften wieder mehr über unsere Politik diskutieren und ehrlich aufklären. Zur Ehrlichkeit gehört, dass es schwierig werden wird, immer alle Pläne gleichzeitig umzusetzen. Unsere Stadt  hat sich in der jüngsten Zeit  viel vorgenommen. Gleichzeitig dürfen aber Projekte wie Schul- und Kita-Sanierungen oder die Instandhaltung der Verkehrswege nicht hinten runterfallen.

Mit unserem Wahlprogramm setzen wir Schwerpunkte und wollen Ihnen diese Ideen für die Zukunft unserer Stadt vorstellen. Wir können  in dieser Kürze nicht alle Fragen beantworten, die uns und Ihnen unter den Nägeln brennen. Aber es ist unser Angebot für ein offenes Gespräch an Sie.

 

 

Rat für und Unterstützung von Familien
Familien benötigen bedarfsgerechte und niedrigschwellige Unterstützungs- und Entlastungsangebote, die Eltern in ihrer Erziehungsfunktion unterstützen und somit wertvolle Präventionsarbeit leisten. Dazu zählen frühe Hilfen sowie transparente und verständliche Angebote für Eltern- und Familienbildung.
Die SPD-Waren (Müritz) setzt sich mit ihrer Familienpolitik dafür ein, dass erfolgreiche Projekte entwickelt und weiter ausgebaut werden. Dazu zählt unter anderem, Erziehungsangebote der Stadt Waren (Müritz) besser bündeln und publik zu machen.

Durch gute Kinderbetreuung Familien entlasten
Optimale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nicht nur ein  Anliegen innerhalb der Familie. Sie sind auch eine große Chance für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Waren (Müritz). Wichtigste Voraussetzung ist die Versorgung der Kinder während des Arbeitsalltags.

  • Wir setzen uns ein für:
    den Ausbau der Kinderbetreuung. Eine vorausschauende Familienpolitik in der Stadt muss sicherstellen, dass ausreichend differenzierte und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für die Familien zur Verfügung steht. Dabei gilt es, nicht nur die Plätze in den Kindertagesstätten, sondern  auch die Tagespflegeentgelte zu erhöhen.
  • den Ausbau der Kinderkrippenplätze für die unter Dreijährigen
  • den Ausbau der integrativen Gruppen in den Kindertagesstätten und Krippen. Hierbei gilt es auch, die Erzieherinnen und Erzieher entsprechend fachlich weiterzubilden.

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Familienbildung durch adäquate Startbedingungen
Es ist bekannt, dass der Bildungserfolg stark von der Milieu-Zugehörigkeit des Elternhauses abhängig ist. Dies gilt insbesondere für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund und Kinder sowie Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte. Unserer Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen – unabhängig von der Herkunft und Sozialisation – adäquate Startchancen und Perspektiven zu bieten.

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass

  • das bestehende Angebot an Sprachkursen weiter gefördert wird, um  die Sprachentwicklung der Kinder von Anfang an zu unterstützen. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Chancengleichheit. Von guter Sprachförderung profitieren vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund.
  • für die Familien und die heranwachsenden Kinder wie auch Jugendlichen ein verständlicher Wegweiser durch das  Bildungssystem geschaffen wird, um sie für die notwendigen Weichenstellungen, aber auch über alternative Bildungswege zu informieren.
  • die Jugendsozialarbeit an den Schulen weiter ausgebaut wird. Denn sie ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und dem Schulsystem. Eine gut funktionierende und engmaschige Jugendsozialarbeit hilft dabei, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei Fragen und Problemen im Schul- und Familienalltag zu unterstützen.
  • die Kooperation zwischen der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und dem Jugendamt verstärkt wird, um den Jugendlichen im Bereich der Förderangebote und Leistungsgesetze bei der Arbeitsförderung eng zur Seite zu stehen.

Die beste Förderung von Beginn an

In der Politik für Kinder und Familien in Waren (Müritz) orientieren wir uns an zwei klaren Zielen: Chancengleichheit garantieren und Benachteiligungen ausgleichen. Deshalb leisten wir vollen Einsatz für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Entscheidend für uns ist es auch, dass alle vom Tag der Geburt an die beste Unterstützung erhalten. Eine bestmögliche Förderung von Beginn an kann jedoch nur gelingen, wenn das städtische Beratungs- und Betreuungsangebot mit Blick auf die Zukunft weiterentwickelt sowie Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote vor Ort umfassend unterstützt werden.  

Der Schulneubau oder die Sanierung unserer Schulen  ist das zentrale Investitionsprojekt unserer Stadt. 
Der Sanierungsstau bei den Schulen im Westen unserer Stadt ist riesig. Zusätzlich hierzu brauchen wir dringend deutlich mehr Schulplätze, denn die Zahl der Schüler*innen wächst in den nächsten Jahren erheblich. 
Je länger wir uns damit Zeit lassen, desto teurer wird es. Vor allem bieten fehlende Räume und marode Ausstattung keine guten Bedingungen für gute Bildung. 
 In der Vergangenheit stand aber  das notwendige Personal nicht zur Verfügung, um die Bauprojekte zu begleiten und damit den Sanierungsstau abzubauen. Das muss sich in Zukunft ändern!